Zielgruppe
Die Sprachheilschulen Im Kanton Zürich nehmen Kinder mit spezifischen Spracherwerbsstörungen auf. Diese zeichnen sich aus durch ausgeprägte Störungen der gesprochenen Sprache, des Sprachverständnisses sowie des Schriftspracherwerbs. Die spezifischen Spracherwerbsstörungen können mit Entwicklungsauffälligkeiten in zusätzlichen Bereichen gekoppelt sein. Das Entwicklungsprofil der Kinder ist heterogen, in der Regel mit durchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten, was eine grundsätzliche Orientierung am Lehrplan erlaubt.
Kinder mit einer spezifischen Spracherwerbsstörung, die durch pädagogische und sonderpädagogische Massnahmen im Regelschulsystem genügend unterstützt werden können, bleiben im Schulsystem der jeweiligen Schulgemeinde. Der Schweregrad der Sprachstörung allein ist bei einer systemischen Sichtweise kein ausreichender Indikator für eine Sonderschulung.